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„Wir stehen am Abgrund. Und wir fallen gerade.“

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Diese dramatischen Worte sprach die Präsidentin der mallorquinischen Hoteliersvereinigung, Maria Frontera.

Der Hintergrund dieser Aussage: Nach steigenden Ansteckungsraten in Spanien – insbesondere in den Regionen Aragón und Katalonien – hatte England verfügt, dass aus Spanien zurückkommende Urlauber bei ihrer Ankunft in Großbritannien zwei Wochen lang in Quarantäne gehen müssen. Und zu Spanien gehören nun mal auch die Balearen.

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Bis zuletzt gehofft

Bis zuletzt hatte man sich um eine Ausnahme dieser Maßnahme für die Balearen bemüht. Francina Armengol, die balearische Ministerpräsidentin erklärte noch vor 2 Tagen in einem Radio-Interview, dass man für einen sicheren Luftkorridor zwischen dem Vereinten Königreich und den Inseln kämpfen werde. Die Präsidentin der mallorquinischen Hoteliersvereinigung Frontera rief die spanische Regierung zudem auf, weiter mit der britischen Seite zu verhandeln und die positive Entwicklung der Pandemie auf den Balearen in den Vordergrund zu stellen. Auch solle die Zentralregierung die Kontrollen auf den Flughäfen intensivieren.

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Katastrophe

Doch es half alles nichts: Großbritannien wird Spanien bei den Reiseempfehlungen und Maßnahmen nicht in verschiedenen Regionen aufzuteilen. Ergo: Wer nach seinem Mallorcaurlaub zurück nach England kommt muss für 2 Wochen in Quarantäne. Für die gesamtspanische Touristikbranche ist dies eine äußerst schlechte Nachricht. Gelinde gesagt gar eine katastrophale. Nicht nur, weil die Briten einen Löwenanteil der Spanien-Urlauber ausmachen – spanienweit stehen sie auf Platz 1 und auf Mallorca stehen sie hinter den Deutschen auf Platz zwei -, sondern auch weil die Branche ein negatives Image fürchtet.

Die Folgen der Quarantänemaßnahme Englands sind für die Hoteliers auf Mallorca verheerend. Nach der Verkündung der Quarantänemaßnahmen hagelte es massenhaft Stornierung. Kein Engländer möchte mehr unter diesen Bedingungen freiwillig seinen Urlaub in Spanien / Balearen verbringen.

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Müssen wir gleiches befürchten?

Wie sieht die deutsche Regierung die Situation? Müssen wir ähnliches befürchten? Nein! Das deutsche Auswärtige Amt hatte am gestrigen Dienstag (28.7.) lediglich seine Reisehinweise aktualisiert. Es rät nun von Reisen in die spanischen Regionen Katalonien, Aragón und Navarra ab. Mallorca, die anderen Balearen-Inseln sowie die restlichen Regionen Spaniens sind von dem Reisehinweis ausgenommen. Wichtig ist auch, dass es sich um einen Reisehinweis und nicht um eine Reisewarnung handelt. Daher, für Interessierte, die neben Mallorca auch in andere Regionen Spaniens möchten: Ein Reisehinweis lässt keine kostenlose Stornierung zu.

Wir drücken die Daumen für alle, die die Auswirkungen der massenhaften Stornierungen der Engländer spüren werden. Wir hoffen und wünschen, dass alle schadlos diese „Horror-Saison“ überstehen. Und wissen doch: Nein, es werden viele nicht schaffen!

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