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Von den Anfängen des „Ballermanns“ zur Petition auf Öffnung der Bierstraße

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Die Geburt des Ballermanns

Seit dem eine illustre Trink- und Fußballtruppe des FC Merowinger aus dem Kölner Süden 1972 an der Playa weilte, gehört der Abschnitt zwischen dem Balneario 5 und 8 uns! Uns Deutschen! Punkt. Im Handgepäck Kölschfässer, Gulasch, kölsche Lieder und Karnevalskostüme. Als Treffpunkt wurde der Balneario 6 auserkoren, der verständlicherweise nach dem 16. Bier ausgesprochen eben nicht mehr verständlich war und somit der „Ballermann“ geboren wurde.

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Aufi Aufi..Saufi Saufi

Beschränkte sich das fröhliche und zumeist trinkfreudige Publikum in den 80`ern und 90`ern noch darauf tagsüber am „Ballermann 6“ zu feiern und erst spät abends in die Discotheken zu ziehen, so wandelte sich das Geschehen Anfang 2000. Bierkönig und Megapark überboten sich mit Angeboten. Freibier ist das Stichwort. Zumeist bei jüngerem Publikum löst dieser Begriff irgendeinen Automatismus aus, um seine Urlaubszeit nicht mehr am Strand in der Sonne- sondern schon ab 10:30 Uhr in einem Partytempel zu verbringen.

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Die Bierstraße entsteht

Unaufgeregter und entspannter verweilte man da schon in der Bierstraße. Gab es in den 80`ern dort noch einen Supermarkt und Wohnhäuser, so wichen auch diese nach und nach den gastronomischen Einheiten. Den Status, eine Straße zu sein, in der man gemütlich sitzt und feiert, dürfte 1987 erreicht worden sein. In diesem Jahr standen erstmals die exakt 1,30 Meter hohen Holzische samt Barhockern vor den „Kneipen“. Erfunden übrigens von einem „Ruhrgebietler“ namens Norbert Jansen, der die ersten Tische für das „Carussel“ auf der Bierstraße anfertigen ließ, dem heutigen „Et Dömsche“.

Der große Aufschrei

Und so zogen die Jahre und Jahrzehnte ins Land. Es wurde gefeiert, getrunken und gesungen. Anfangs noch über Betten im Kornfeld, später über Dosenbier und Doppelhörner. Diese winzigen 500 Meter an der Playa – Vom Megapark bis zur Bierstraße – sind so tief in unseren Köpfen als unser „Zu Hause“ verankert. dass man diesen Abschnitt schon fast getrost als deutsches Kulturgut bezeichnen möchte. Dementsprechend auch die Empörung, der Aufschrei – zu hören von der Bierstraße bis hoch nach Flensburg – als es am 16. Juli 2020 hieß: „Der Ballermann wird für 2 Monate“ geschlossen“.

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Die Petition

Was kann man tun? Nichts! Natürlich, die Wirte, insbesondere die der Bierstraße, wurden aktiv. Sie zogen bereits vor Gericht. Aber wir? Wir, die wir jetzt gerne in der Bierstraße stehen würden, was können wir tun? Wenn nichts mehr geht, dann braucht man zumindest das Gefühl, irgendetwas unternommen zu haben, und sei es noch so sinnfrei. So zumindest erscheint es vielen zu gehen, die ihren Unmut in den Sozialen Medien Luft verschaffen. Förmlicher und „politischer“ erscheint da schon eine Petition. Wenn ihr es genauso seht, hier klicken und eure Stimme abgeben!

Aber auch dies wird nur aus einem Gefühl der Machtlosigkeit heraus entstanden sein. Braucht es in Deutschland für eine Petition mindestens 50.000 Unterschriften, um es bis zum Petitionsausschuss des Bundestages zu schaffen, so wird der Aufruf einer deutschen Petition zur sofortigen Öffnung aller Lokale an der Playa bei Frau Armengol, der Ministerpräsidentin der Balearen, nicht mal ein Achselzucken erzeugen.

Was sagt uns das?

Und doch zeigt es eines: Auch ein sinnloses Vorhaben transportiert die Sorge um die Wirte, um deren Mitarbeiter, um die Verhältnismäßigkeit der Schließung aller Läden (OK..bis auf die Läden des Herrn Ferrer) und den Bedürfnissen der „Playa-Touristen“, welches da wäre: „Wir vermissen dich“.

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