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„So langsam möchte ich wieder zur Insel“

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Marco Gülpen, Inhaber des „KULTHostal Playa de Palma“ im Interview mit m247

Jetzt, Ende April, wäre das illustre Treiben auf der Sonnenterrasse des Hostal Playa de Palma bereits spürbar gewesen. Kaum ein Gast der sich der familiären Atomsphäre, dem besonderen Flair und dem freundschaftlichen Miteinander auf der Sonnenterrasse mit Bar & Lounge hätte entziehen können. Bei kühlem Kölsch & Cerveza, leckeren Cocktails, Musik und Smalltalk, würde so manch einer die Zeit vergessen. Nun aber ist es ruhig. Das Hostal – normalerweise ganzjährig geöffnet – ist geschlossen. Wie alle anderen Hotels auf der Insel, betroffen von den Maßnahmen auf Grund der Corona-Pandemie. Wir sprachen mit Marco Gülpen, Inhaber des Hostal Playa de Palma, über Gefühle, Veränderungen und Hoffnungen.

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Marco, du betreibst in der 9. Saison erfolgreich DAS KULThostal Playa de Palma in Arenal auf Höhe des Balneario 3. Aber, du bist nicht nur Unternehmer, sondern auch Familienvater. Daher zuerst das Wichtigste: wie geht es dir und deiner Familie und wo befindet ihr euch gerade?

 

„Wir sind – zum Glück muss man aktuell sagen – nicht auf Mallorca. Meine Familie und ich sind hier in unserem Haus in Erfstadt bei Köln. Die Sonne scheint und wir fühlen uns „sauwohl“. Wenn man nach Mallorca blickt und wüsste man wäre jetzt als Familie von der strengen Ausgangssperre betroffen, könnte die Wohnung kaum verlassen und das seit dem 13. März, dann kann es uns aktuell kaum besser treffen. Hinzu kommt, dass ich die Zeit mit der Familie, die sonst so in diesem Maße nicht vorhanden ist, schon genießen kann.

Wenn du nun aus der Ferne an dein Hostal denkst und du zudem weisst: „es bleibt vorerst geschlossen und hinfliegen kann ich auch nicht“. Was geht dir da durch den Kopf?

Wie gesagt, wir können aktuell nicht klagen. Ich bin froh, dass die Familie gesund ist und wir uns relativ frei bewegen können. Und, dass ich tatsächlich sehr gerne hier in meiner Heimat bin. Es gibt aber zunehmend die Tage, wo ich denke: „so allmählich könnte es jetzt auf der Insel wieder los gehen“. Insbesondere jetzt, wo die Openings der Bars und großen Läden hätten stattfinden sollen, wo die Playa richtig erwacht wäre und das Hostal voller netter Menschen wäre. Das ist dann normalerweise meine Zeit, auf die ich mich echt freue und auch jetzt wieder sehr gefreut habe. Dass das jetzt nicht geht ist mehr als schade und da vermisse ich das Hostal schon sehr.

Was glaubst du persönlich, wann du das alles wieder haben wirst? Wann kannst du die Pforten deines „Playa de Palma“ wieder öffnen?

Es gab zu Beginn der ganzen Krise eine kurze Zeit, da war ich schon optimistisch. Dachte, dass das schnell vorbeigeht und ich Mitte Mai wieder im Hostal stehe. Aber langsam vergeht der Optimismus. Ich mag und kann nicht mal glauben, dass wir im August öffnen werden. Und wenn ich pessimistisch denke, muss ich sagen, dass die Saison gelaufen ist. Das Problem ist ja, dass fast jeden Tag eine neue Meldung rüberkommt und man seine Gedanken und persönliche Prognosen immer wieder neu sortieren muss. Daher habe ich für mich entschieden, dass es keinen Sinn ergibt, irgendwelche Prognosen zu stellen. Ich nehme das jetzt so wie es kommt.

Was würde eine längere Schließung des Hostals wirtschaftlich für dich bedeuten?

Auch da bin ich relativ entspannt. Ich betreibe das Hostal ja nun schon im 9. Jahr. Und das sehr erfolgreich. Die Auslastung an Gästen, sprich Buchungszahlen, waren immer in einem hohen Bereich, so dass aus den ganzen Jahren natürlich schon was verdient wurde. Wirtschaftlich betrachtet wäre daher eine Schließung des Hostals für eine komplette Saison nicht dramatisch für mich oder dass ich dadurch Existenzängste bekäme. Es wäre lediglich schade. Schade um den entgangenen Umsatz. Denn, ich mache das alles ja nicht nur weil es wirklich viel Spaß macht und ich liebe was ich tue, sondern auch um Geld für mich und meine Familie zu verdienen.

Was glaubst du, wird diese Krise mit der Insel machen? Auch in Bezug auf den Tourismus an der Playa.

Hier bin ich wirklich der Meinung, dass Menschen schnell vergessen. Ich bin schon so viele Jahre auf der Insel. Schon öfters hieß es, dass bestimmte Maßnahmen das Ende der Playa bedeuten. Der letzte Aufschrei kam, als die Musik um 00:00 auf den Partymeilen aus sein muss. Ich lese auch aktuell Berichte, die nun nach Corona das Ende des „Ballermanns“ heraufbeschwören. Ich sage, es geht alles weiter. Es ist bisher immer weiter gegangen und es wird auch jetzt nach der Krise weiter gehen. Natürlich wird es der ein oder andere Gastronom und Hotelier schwer haben, sollte die komplette Saison ausfallen. Da muss man schauen, ob es diese Läden nach der Krise in dieser Form noch so gibt. Da habe ich auch Mitleid und wünsche, dass es alle schaffen. Aber das nach der Krise hinsichtlich des Tourismus an der Playa irgendetwas auffallend anders sein wird als vor der Krise, daran glaube ich nicht. Und genau das gibt mir Hoffnung.

Danke für die offenen Worte: 

Lieber Marco, ich bedanke mich für das offene Gespräch und auch ich habe die Hoffnung, dass es sogar noch in dieser Saison bei dir auf der Terrasse heisst: „Dos Cerveza por favor“

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