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Politskandal am Ballermann – Schaut die Polizei auf Befehl von oben weg?

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Aktuell deutet alles auf den größten Tourismus-Skandal hin, den es zwischen Spanien und Deutschland jemals gab.

„No es tarea nuestra. No habia razon por actuar sin instruccion. Estamos agradecidos cuando los bebedores alemanes se han ido“

Eine verbale Ohrfeige für ausnahmslos alle deutschen Touristen. Denn dies war die Antwort eines Polizisten auf unsere Frage, warum es denn keinerlei Polizeipräsenz an dem „vermeintlichen“ Chaos-Wochenende im Bereich der Bierstraße gegeben hätte.

Übersetzt heisst die Antwort: „Das war nicht unsere Aufgabe. Es gab keinen Grund ohne Anweisung zu handeln. Und man wäre froh, wenn die deutschen Trinker weg wären. Moment?

Heisst das..die Polizei sollte bewusst nicht zum „Ballermann“?
Aber der Reihe nach…

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Wir wollen nicht schon wieder in die komplette „Ballermann-Chronologie“ des Wochenendes eintauchen

Dem Wochenende, an dem sich der „Ballermann“ laut Medienberichten vermeintlich als das präsentiert hat, wozu er stigmatisiert wird: Partymeile und ein Areal voller Sauftouristen! Fast könnte man sagen: „Gott sei Dank, alles wieder beim Alten an der Playa!

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2.000 Polizisten

Wenn es im Vorfeld nicht 2 Ankündigungen gegeben hätte: Zum einen hatte die Regionalregierung in Palma erst in der Woche zuvor nach ersten – aber noch deutlich kleineren Partys in Bars und Parks – für Verstöße beim Feiern einen Strafenkatalog mit Bußgeldern von bis zu 600.000 Euro beschlossen – und auch verstärkte Kontrollen angekündigt.

Zum anderen sind exakt 2.000 Polizisten der Policia Nacional sowie der Guardia Civil vom Festland auf die Insel entsandt worden, um für die zusätzliche Sicherheit aller Menschen auf der Insel zu sorgen und die Einhaltung der in der Tat notwendigen Corona-Schutzmaßnahmen zu kontrollieren.

Aber wo war die Polizei?

Jetzt stellt sich die Frage: Wo waren die Polizisten an dem besagten „Chaos-Wochenende“? Polizisten, die jede kleinste Ansammlung von Menschen überall auf Mallorca kontrollieren.

Die penibel darauf geachtet haben, dass während des Lookdowns niemand auf der Straße ist. Und ausgerechnet an diesem Wochenende gab es keinerlei Anweisung seitens der Behörden das Areal rund um die Bierstraße zu beobachten und bei Verstößen einzugreifen?

Warum fuhr lediglich ein kleines Aufgebot an Polizisten erst am Sonntag gemächlich an der Bar „Latino“ Richtung Deutsches Eck vorbei? Betonung liegt auf „vorbei“.

Am Freitag und Samstag keine Spur einer Polizeipräsenz. Ganz zu schweigen eines Eingreifens, bei der ach so ausufernden Party auf der Bierstraße.

Weder die Regionalregierung in Palma, noch die Balearische Regierung haben sich zu dieser Frage bisher geäußert. Das war der Grund, warum wir dieser Frage direkt nachgegangen sind.

Und die Antwort, wie bekannt: „Das war nicht unsere Aufgabe. Es gab keinen Grund ohne Anweisung zu handeln“. Und wie erwähnt..man wäre froh, wenn die deutschen Trinker weg wären…

Bämm…endlich können wir den Ballermann dicht machen

„Nachtigall ick hör dir trapsen“. Ist es daher möglich, dass man sich beim Anblick der feiernden Menschen auf der Bierstraße in der Regionalregierung die Hände rieb? So paradox das erscheint!

Nach dem Motto: „Keine Polizei „an den Ballermann“. Lasst die da mal machen. Lasst die Sache da eskalieren. Dann haben wir endlich einen Grund, den ganzen Laden dicht zu machen“ Das, was uns schon seit Jahren ein Dorn im Auge ist. Nun ist die Möglichkeit da, den Schandfleck Mallorcas zu eliminieren, da er eine Gefahr für die Gesundheit- und ein potentieller neuer „Hotspot“ des Corona-Virus werden könnte.

Geben wir der Regierung keinen Grund

Wir hoffen, dass wir mit unserer These falsch liegen. Sollte diese aber zutreffen, dann ist es ein Polit- und Regierungsskandal sondergleichen. Unsere Aufgabe – als Gast eines Landes – ist es, so zu feiern und so unseren Urlaub zu verbringen, dass wir andere nicht gefährden.

Die Aufgabe der Regierung und deren Einsatzkräfte ist es präsent zu sein und beschlossene Maßnahmen zu kontrollieren. Wenn die verantwortlichen Regierungen der Balearen und Palmas aber eine „Nichtpräsenz“ als Elfmeter sehen, um einen Grund zu haben, ein ganzes Areal vernichten zu wollen, dann kann es nur eine Antwort geben: Ob mit oder ohne Polizei.

Feiert so, dass es keine Gründe gibt

Haltet den Elfmeter, den die Regierung und alle Gegner des „Ballermanns“ euch ins Tor schießen wollen. Macht es allen engagierten Wirten leicht: Helft ihnen!

Damit es auch in 20 Jahren am Ballermann noch heisst: Sierra..Sierra Madre del Sur..

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Bild Quelle: t-online

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