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Mallorquiner auf Sylt

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Bei aller Tragik, bei aller objektiven Berichterstattung über das Geschehene, etwas Satire darf dann auch bei uns nicht fehlen:

Wie du mir so ich dir – Die Rache der Sylter Qualitätsoffensive Westerland Beach

Der Vorsitzende der „Qualitätsoffensive-Westerland Beach“ kann nur noch den Kopf schütteln. Seit Iberia und Air Espana den Großflughafen Sylt/Westerland 11 mal pro Tag anfliegen, ist nichts mehr wie es war. 3 Millionen Mallorquiner bevölkern jede Sommersaison unsere Insel erzählt uns „Krabben-Fiete“ resigniert. Er, der dem Saufgelage an den Stränden Sylts den Kampf angesagt hat, muss wohl kapitulieren. Oder vielleicht doch nicht?

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Shanty Chor unter Beschuss

Wir schlendern mit „Krabbe-Fiete“ durch die „Carrer de Jamon“, der Touristengasse Westerlands. Früher hieß sie einmal „Zur Düne“. „Hier zum Beispiel“, erzählt uns Fiete vor der Kneipe „Can Manolo“, spielte früher jeden Abend der Shanty Chor aus List. Doch seit dem der Chor unter lauten Protesten mit leeren San Miguel Dosen beworfen wurde dröhnt nur noch nervtötender Flamenco aus den Boxen.

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Sangria 6 – Die Bude der Eskalation

Schlimmer noch geht es am Strand zu. Exakt 15 Sansibars im Abstand von rund 400 Metern befinden sich entlang des Sylter Küstenabschnitts. Das Epizentrum des Feier- und Saufgelages befindet sich am Sansibar 6, oder Sangria 6, wie der Mallorquiner seine unter Beschlag genommene Bude selbst liebevoll nennt. Seit hier die Party- und Kegelclubs aus Mallorca ihren merkwürdigen Kräuterschnaps aus Plastikeimern trinken herrscht Ausnahmezustand und der komplette Strandabschnitt liegt im Delirium.

Der Kaiser von Sylt

Bevor es für die Möchtegern-Toreros zu später Stunden ab ins Ober-Arenal geht, wo abgehalfterte ehemalige Showgrößen wie Julio Iglesias – immer noch der Kaiser von Sylt genannt – live performen und die Partymeute fest im Griff haben, zieht es jeden um 23:00 Uhr an die Calle de Cerveza. Wunderkerzen werden an die bereits ordentlich angetüdelten mallorquinschen Besoffskis verteilt und dann ertönt sie, die inoffizielle Hymne: El Viva Espana. Und alles stimmt ein. Welch ein Gänsehautmoment.

Doch damit ist nun Schluss. Am letzten Wochenende wurde dermaßen über die Stränge geschlagen, dass an eine Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen nicht mehr zu denken war. Die spanischen Wirte auf der Calle de Cerveza wurden dabei jedoch wissentlich von der Sylter Polizei im Stich gelassen. Ein gefundenes Fressen für die spanischen Medien. “Spanier ausser Rand und Band trotz Corona”. “Party-Eskalation auf der Calle de Cerveza”

Endlich, so dachte sich Krabben-Fiete, endlich kann ich den ganzen malloruinischen Bumms dicht machen. Denn was sollen die spanischen Politiker denken, wenn ich jetzt hier nicht mit harter Hand agiere. Aus, schluss, vorbei, Adios Muchachos. Keine mallorquinischen Partys mehr. Ausser die 2 Qualitätsläden am Ende der Calle de Cerveza, fest in Sylter Hand, die dürfen natürlich bleiben. Wäre ja auch noch schöner.

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