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Mallorca zeigt Einigkeit

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Demonstration gegen Rassismus

Nicht nur in Berlin, New York, Barcelona und in all den anderen Weltmetropolen haben sich 1000de von Menschen versammelt, um gegen Rassismus zu protestieren. Diese weltweiten Proteste, hervorgerufen nach dem gewaltsamen Tod von George Floyd, haben auch die Insel erreicht. Letzten Sonntag demonstrierten rund tausende Menschen vor dem Mercat de l’Olivar in Palma.

„i can`t breath“ riefen sie wieder und wieder. Nach einer Schweigeminute zum Gedenken an George Floyd erinnerte ein Sprecher des Verbands der schwarzen Bevölkerung, der Comunitat negra, africana i afrodescendent de Mallorca, an Diskriminierung, Rassismus und an dessen Opfer auf Mallorca, Spanien und der ganzen Welt.

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Warum jetzt?

Auch wir von mallorca24/7 kennen diese Frage und möglicherweise wird sie uns nach diesem Artikel direkt gestellt: Warum jetzt? Was treibt Menschen dazu an, in einer nie dagewesenen Vehemenz und Vielzahl ausgerechnet jetzt auf die Straßen zu gehen? Warum jetzt? Wo wir doch alle, sowohl in Spanien, als auch in Deutschland – um bei unserem Bezug zu bleiben – massenhaft Beispiele finden, um schon längst hätten auf die Straße gehen zu können.

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Wir wissen Bescheid

Es scheint, als wäre der Tod von Floyd das klare Bild von etwas, über dessen Existenz wir schon sehr lange Bescheid wissen. Und es scheint, als wäre der Moment gekommen, zu handeln. Vielleicht genau jetzt, weil zu oft erlebt wurde, dass Ungerechtigkeiten schlicht nicht mit den Mitteln zu beseitigen sind, die die politischen, wirtschaftlichen und humanitären Systeme uns Menschen bieten. Die Menschen – vor Allem junge Leute – wehren sich nun, weil sie einfach die Schnauze voll haben von schreiender Ungerechtigkeit. Und sie werden es nicht mehr hinnehmen.

Summe der Ungerechtigkeiten

Vielleicht geht es auch jetzt so zielgerichtet, entschlossen und massiv auf die Straßen, weil die gespeiste Wut aus vergangenen Ungerechtigkeiten raus muss. All das, was wir tagtäglich an Hass, Hetzte und Ungerechtigkeiten in den sozialen Medien wahrnehmen, all das was wir tagtäglich in den Nachrichten erleben, hat mitunter eine Zahl erreicht die sich nicht mehr in das normale, relaxte Leben einbinden lässt. Es ist nicht mehr tragbar. Die lange Geschichte der Unfairnes, der Ungerechtigkeiten, also die reine Qualität dessen, was jeder Einzelne von uns erlebt, schlägt um in Quantität und Menschen versammeln sich. Und zwar genau jetzt!

Rassismus hat keinen Platz

Was aktuell auf den Straßen passiert, auch auf Palmas Straßen, ist ein fairer Kampf. Für eine Idee, eine Vision, die bisher nur als unerfülltes Versprechen voriger Generationen bestand: Die Idee, dass alle Menschen gleich sind. Und diesen Gedanken teilt mallorca24/7 aus vollster Überzeugung. Rassismus und Diskriminierung haben bei uns keinen Platz.

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