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Mallorca – Das Tor zum Glück?

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Sie sind jung und voller Träume. Männer aus Nordafrika. Und es sind Träume, die sie in ihrer Heimat – sei es aus wirtschaftlichen- oder politischen Gründen – nicht verwirklichen können. Der Drang, diesen Träumen nachzugehen scheint so groß, dass viele von ihnen eine Fahrt übers Meer auf sich nehmen, von der sie wissen, dass sie sie nicht überleben könnten.

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Pech oder Glück

Ist es geschafft, dann stranden viele der Boote auf den Balearen. Auf Mallorca kamen so in diesem Jahr rund 1.000 Flüchtlinge an. Was nach der Ankunft passiert, hängt einzig und alleine vom Zufall ab. Wer Pech hat, wird nach wenigen Wochen aufs spanische Festland geschickt. In eines der „Auffanglager“. Doch während es in der Pandemie-Situation zu hohen Ansteckungen in den Lagern kommt, werden diese teil- oder zeitweise komplett geschlossen. In diesen Fällen haben die Flüchtlinge Glück (Sofern man bei diesem Leben von Glück reden kann). Denn sind die Lager geschlossen, nimmt sich nicht die Nationalpolizei der Flüchtlinge an, sondern das Rote Kreuz.

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Mallorca ist nicht das Ziel

Und so werden die Menschen in gesonderten Unterkünften und Herbergen untergebracht, nehmen an einem Programm des Roten Kreuz für irreguläre Einwandere teil und dürfen sich – obwohl keine Aufenthaltserlaubnis vorliegt – frei bewegen. Und dann kommt oft, was kommen muss…viele von den Flüchtlingen tauchen einfach unter. Denn ihre eigentliche Absicht war ja nie Mallorca, diese kleine Insel, sondern Länder wie Frankreich, Deutschland, Niederlande oder die skandinavischen Länder. Mallorca ist hierbei nur das Tor zum (vermeintlichen) Glück.

Unterkunft im Hotel

Für Spannungen in Coronazeiten sorgen unterdessen die Flüchtlinge, die bei ihrer Ankunft auf Mallorca positiv auf das Virus getestet worden sind oder Kontakt zu positiv getesteten Flüchtlingen hatten. Denn es ist klar, dass auch diese Menschen direkt in Quarantäne müssen. Und so kommen eine nicht unbeachtliche Anzahl der Flüchtlinge in das Hotel Blue Sea Tower (Llucmajor/Arenal) oder ins 4 Sterne Hotel Melia Palma Bay nach Palma. Für die Verpflegung in den Hotels sorgt die balearischen Sozial­behörde IMAS. An den Pforten der Hotels stehen rund um die Uhr Beamte der Guardia ­Civil, die darauf achten, dass niemand das Hotel verlässt und so gegen die Quarantäne verstößt.

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Sorgen der Einwohner

Während der Zeit in den Hotels haben die Flüchtlinge lediglich Kontakt zu Mitarbeitern der Gesundheitsbehörde. Und sobald sich Symtome bei den positiv Getesteten zeigen, geht es ins Krankenhaus. Das die Quarantäne keinen 100%igen Schutz bietet, liegt schlicht daran, dass sich die „Bewohner“ untereinander in ihren Zimmern besuchen. Trotz Verbotes. Für weitere Spannung – insbsondere unter den Einwohnern Llucmajors – sorgt die Lage des Hotels Blue Sea Tower. Denn dieses liegt direkt an einer Schule. Die Elternschaft der Kinder der Schule schickten vor kurzem einen Protestbrief an den Inselrat, mit der Aufforderung, die Flüchtlinge in einem anderen Hotel unterzubringen, das das Hotel keine 10 Meter von der Schule und dem Pausenhof entfernt sei. Ob die Angst eher gesundheitlicher Natur oder andere Gründe hat..darüber darf spekuliert werden.

Bild von 8926 auf Pixabay

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