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Mallorca – Bitte nicht die rote Linie überschreiten

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Ein Blick auf andere Regionen Spaniens zeigt, was passiert, wenn eine rote Linie überschritten wird. Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat die beliebten Touristenregionen Katalonien, Aragón und Navarra als Risikogebiete eingestuft.

Am 28. Juli hatte das Auswärtige Amt von Reisen in diese Regionen abgeraten – quasi eine Alarmstufe der Reisewarnung, ein Vorbote – und am 30. Juli folgte die offizielle Reisewarnung. Seit dem stehen die Hoteliers und Gastronomen in diesen Regionen vor einem nie dagewesenem Scherbenhaufen.

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Grenzwerte überschritten

Die Begründung für die Entscheidung die Regionen in Spanien als Risikogebiete durch das RKI auszuweisen und somit als Konsequenz die Reisewarnung durch das Auswärtige Amt zu verhängen lautet, dass die Grenze von mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb sieben Tage überschritten wurde.

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Und auf Mallorca?

Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche auf den Balearen liegt laut der  Lokalzeitung Ultima Hora in der ersten Augustwoche bei 34,36. Das spanische Fernsehen und die Tageszeitung „El País“ nannten auf ihren Online-Portalen noch etwas höhere Werte. Sie beziffern 43 Neuansteckungen je 100.000 Einwohner in der ersten Augustwoche. In der Woche zuvor lag der Wert noch bei 26,01. Ein Anstieg ist nicht zu übersehen und nähert sich bedrohlich der „50iger-Marke“

Die Ursache

Der Anstieg der Zahlen ist auch darauf zurückzuführen, dass man ein Team der „Nachverfolgung“ kontinuierlich ausbaut.  Hatte man sich zu Beginn der Pandemie schwergetan, Infektionsketten zu verfolgen, so werden aktuell Pro Corona-Fall im Schnitt 6 bis 9 Kontakte ermittelt. Und trotzdem bleibt als Fakt aber nun mal die Infiziertenzahl. Und bewegt man sich auf den Grenzwert von 50 Neuinfizierten je 100.000 je Woche zu, heisst es: Aufpassen und alles unternehmen, dass dieser Wert nicht weiter ansteigt.

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Der härteste Winter seit Jahrzehnten

Das Aussprechen einer Reisewarnung gegenüber Mallorcas käme einem Todesstoß gleich. Schon jetzt werden die wirtschaftliche Auswirkungen der Corona-Krise für Mallorca enorm sein. Allen Menschen und Familien die auf den Inseln von und mit dem Tourismus leben, wird ein finanziell ungemütlicher Winter bevorstehen. Den festangestellten Saisonkräfte, den „fijos discontínuos“, fallen derzeit häufig die erwarteten Einnahmen weg, da sie größtenteils in Kurzarbeit sind. Und auch hier ist es häufig so, dass viele von ihnen bis heute keinen einzigen Cent gesehen haben. Ganz zu schweigen von den Arbeitskräften, die ohnehin keine Festanstellung hatten und auch kein Arbeitslosengeld beziehen können. Und selbst für die Kräfte, die derzeit in „Lohn und Brot stehen“ dürfte es eng werden im Winter über die Runden zu kommen. Denn die in der Tourismusbranche, insbesondere in der Gastronomie, übliche Praxis im Sommer zahlreiche Überstunden zu machen, um sich ein Finanzpolster für den Winter anzulegen bricht wegen der geringen Urlauberzahlen in den meisten Betrieben weg.

Keinen Schritt weiter

Alles muss unternommen werden. Alles. Es darf nicht passieren, dass den Balearen und somit Mallorca gegenüber eine Reisewarnung ausgesprochen wird und diese als Risikogebiert geführt werden. Das wäre der Todesstoß und der berühmte Schritt weiter, wenn man eh schon kurz vor dem Abgrund steht.

Bildquelle: Facebook 

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