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Im April an die Playa

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Es ist erst 2 Wochen her, da hatte der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez die gesamte Touristikbranche gegen sich aufgebracht. Denn er nannte „Ende Sommer“ für einen geeigneten Zeitpunkt, um wieder erste Touristen zu empfangen und ins Land zu lassen. Dies vor dem Hintergrund, dass dann rund 70% der Bevölkerung durchimmunisiert wären. Verständlich, dass es da Empörung und Verzweiflung aller Ortens gab. Denn ohne Touristen bis September auszuhalten, würde den totalen Bankrott der Hoteliers und Gastronomen der gesamten Insel bedeuten.

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Erste Urlauber im Frühjahr

Ähnlich verständnislos scheint das wohl auch der balearische Tourismusminister Iago Negueruela zu sehen. Also machte er sich nun auf nach Madrid, um bei einem Treffen mit dem zuständigen Generalsekretär der Zentralregierung, Fernando Valdés, deutlich zu machen, welche Bedeutung Touristen für die Inseln haben. Und ein Zauberwort dabei heisst (mal wieder): Sichere Reisekorridore. „Man müsse es schaffen, dass bereits im Frühjahr die ersten Urlauber wieder auf die Inseln kommen könnten“, so Negueruela. Und das kann mit sicheren Reisekorridoren zwischen ausgewählten Ländern gelingen.

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Sichere Reisekorridore

Genrealsekretär Valdés sagte zu, dass man sich – im Einklang mit der größmöglichen Sicherheit für die Gesundheit – um einen Plan zur Rückkehr der Touristen kümmere. Und sobald die Inzidenzzahlen es zulassen werden, wolle man mit den Reisekorridoren beginnen. Dies alles, so Valdés, solle bereits im Frühjahr so weit sein. Also in der Tat ein paar Monate vorher, als es Pedro Sanchez verkündete. Und auch die spanische Tourismusministerin Reyes Maroto stößt ins gleiche Horn, indem sie bereits erklärte, dass im Frühjahr rund 30 bis 40 Prozent der Bevölkerung in Spanien durchgeimpft seien, und man dann den Tourismus wieder aufnehmen könne.

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Was ist mit Deutschland?

Eine entscheidende Frage für Deutschland wird natürlich sein, ob Deutschland an den sicheren Reisekorridoren teilnimmt. Es gab Stimmen, die behaupteten, Merkel wolle das Reisen komplett verbieten. Doch ganz so ist es natürlich nicht. Bei einer Sitzung der Unionsfraktion am Dienstag soll Merkel wohl wieder besänftigende Worte gefunden haben, indem sie sagte: „Niemand will einen Reisestillstand – oder was ich da schon wieder lese –, sondern wir wollen lediglich, dass durch Reisetätigkeit nicht zu viele Mutationen zu uns kommen.“ Und damit meint sie Reisetätigkeiten in Ländern, in denen die Virus-Mutationen verstärkt vorkommen. Dazu zählen England, Südafrika, Portugal und Brasilien.

Auch der „Deutsche Reiseverband“ erklärte, dass es „keine weitere Stigmatisierung des Reisens“ mehr geben sollte. Die Politik solle sich lieber auf die Impfstrategie und die Digitalisierung der Gesundheitsämter fokussieren. „Zudem sollte sich die Bundesregierung in der öffentlichen Debatte dringend darauf besinnen, dass Reisefreiheit ein Grundrecht ist – kein politisch zu gewährendes Privileg.“

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