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Discobetreiber gehen auf die Straße

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Demonstration auf den Straßen Palmas

Am heutigen Vormittag trafen sich Betreiber, Mitarbeiter, Künstler und DJs des mallorquinischen Nachtlebens auf den Straßen Palmas. Es sollte auf die Ungleichbehandlung der Balearen Regierung aufmerksam gemacht werden. Grund für die Demonstration: Die Clubs und Discotheken, dürfen trotz Erlaubnis aus Madrid, nicht öffnen und bleiben aufgrund der Anordnung der Balearen Regierung geschlossen. Wir waren vor Ort und haben uns umgeschaut.

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Mallorcas Wirtschaft braucht das Nachtleben

Bei lockerer und entspannter Stimmung demonstrierten 500 bis 700 Menschen unter Einhaltung der Corona Regularien (Masken, Abstand, etc.). Sie wollen Gehör der Balearen Regierung finden, schließlich haben die Unternehmen des Nachtlebens ein umfassendes Hygiene- und Sicherheitskonzepten erarbeitet, mit welchen eine Öffnung ohne Bedenken möglich sei. Dieses wurde sogar schon von der spanischen Zentralregierung für gut befunden. Die mallorquinische Regionalregierung scheint dies nicht zu interessieren.

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Bei der Kundgebung kamen verschiedene Plakate zum Einsatz, wie beispielsweise die Grundaussage „Tanzen im Sitzen ist kein Tanzen.“ Die Grundaussage aller Banner ist, dass Mallorca ein aktives Nachtleben zum Leben, aber auch zum wirtschaftlichen Überleben braucht.

Stars aus Arenal

Aus dem Megapark und Bierkönig waren unter anderem Mickie Krause, Isi Glück, Peter Wackel, DJ Andy Luxx, DJ Balinero und DJ Robin bei der Demonstation vor Ort. Schließlich ist es gerade die Playa de Palma, die eine komplette Ausnahme bildet und selbst kleine Discotheken gar nicht öffnen dürfen. In Interviews und Aufnahmen konnten die Stars ihrer Meinung Luft verschaffen und speziell auf die Situation rund um den Ballermann aufmerksam machen.

Erfolgsaussicht?

Inwiefern die über 500 Demonstrierenden Erfolg haben, lässt sich aktuell nur schätzen. Hinsichtlich der Tatsache, dass nur 2 Stunden nach der Demonstration die Bier und Schinkenstraße zu Orten non grata erklärt wurden, lässt sich erahnen, dass die Balearen Regierung wohl nur kaum auf die Forderung der Demonstranten eingehen wird.

Dass es sich hierbei um eine Branche mit einem Jahresumsatz von ca. 600 Millionen handelt, scheint der Regierung dabei egal zu sein. Wie lange es bei steigender Arbeitslosigkeit und Verarmung möglich sein wird, diesen politischen Kurs weiter zu fahren, bleibt spannend. Lange wird die Insel diese Richtung allerdings wohl nicht überleben.

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