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Großer Unmut bei Mallorcas Bewohnern und Gastronomen

Chaos und Krawall

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Sechs Monate lang dauerte er an, der landesweite Alarmzustand in Spanien. Grundlage für Ausgangssperren, Kontaktbeschränkungen und Gastro-Schließungen. Seit gestern Nacht ist er aufgehoben. Nur auf den Balearen nicht.
Polizei
Sechs Monate lang dauerte er an, der landesweite Alarmzustand in Spanien.
Bild: Mallorca247

In der Nacht von Samstag auf Sonntag ist es auf Grund des spanienweit abgelaufenen Alarmzustandes in Palmas Zentrum zu massiven Zusammenstößen zwischen der spanischen Nationalpolizei und mehreren hundert Menschen, darunter viele junge Erwachsene, gekommen. Die Menschen zogen ab ca. 0:30 Uhr von der Plaça d’Espanya und die Straßen Avenidas und Eusebi Estada. Dabei schallten Slogans gegen die Regionalregierung von Ministerpräsidentin Francina Armengol und gegen die spanische Zentralregierung.

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Treffen kurz nach Wegfall des Alarmzustandes

Kurz bevor sich die Menschen nach Mitternacht auf der Plaça d’Espanya trafen, war der seit Oktober geltende spanienweite Alarmzustand abgelaufen. Für die Spanier bedeutet das in erster Linie endlich keine Ausgangsbeschränkungen mehr. Doch auf Mallorca gilt die Ausgangsbeschränkung mit dem Entscheid des obersten Gerichts der Balearen weiterhin zwischen 23 Und 6 Uhr. Gegen diesen Umstand zogen dann die Menschen auf die Straße. Bei den Zusammenstößen wurden mindestens 16 Personen in Gewahrsam genommen und 4 Polizisten verletzt.

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Offener Widerstand

Doch nicht nur auf den Straßen gab es großen Unmut, sondern auch bei den Gastronomen. Auf der Insel erklärten eine Vielzahl von Gastronomiebetreibern, entgegen der Anordnung der balearischen Regierung die Innenräume von Restaurants, Bars und Kneipen noch in der Nacht zu Sonntag wieder zu öffnen. Auch hier quasi zeitgleich mit dem spanienweit wegfallenden Alarmzustand. Die weitere Zwangsschließung von Innenräumen für die kommenden zwei Wochen sei illegal, heißt es in Mitteilungen aus mehreren Gastronomie-Verbänden. Die Wirte, die dem Verband der kleinen und mittelständischen Unternehmer PIMEM angehören, kündigten in einer Presseerklärung offenen Widerstand an. “Man werde entgegen der Verbote alle Gäste normal bewirten“, heißt es darin. Also auch in Innenräumen.
Wir werden weiter beobachten, wie sich die etwas angespannte Lage entwickelt.

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