Über Tage hinweg tobte ein riesiges Feuer am vergangenen Wochenende im Nordosten Mallorcas. Der Großbrand hat dabei womöglich keinen natürlichen Hintergrund. Umweltminister Miquel Mir gab am gestrigen Montag bekannt, dass Menschenhand im Spiel gewesen sein muss. Inwiefern es sich hierbei um absichtliche Brandstiftung oder ein Versehen handelt, ist bis jetzt noch unklar.
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Die ersten Ermittlungen haben einen Hinweis auf eine mögliche Brandstiftung ergeben. Der Brand wird nun weiter von der Umwelteinheit der Guardia Civil untersucht und klargestellt, was die Brandursache sein dürfte. Hierfür werden zunächst Augenzeugen befragt und durch Anwohnerbefragungen geklärt, von wo aus sich der Brand so schnell ausgebreitet hatte.
Problematisch ist aktuell, dass die Ermittler den genauen Punkt nicht kennen, an dem der Brand ausgebrochen war. Einerseits wurden die Flammen zuerst am Weg S’Amardor gesichtet, andererseits kommt aber auch ein Stück im Vogelschutzgebiet als Startpunkt des Brandes in Betracht. Aufgrund des trockenen Geländes, gepaart mit Sturmböen, war es eine Frage von Minuten, bis eine ganze Gegend in Flammen stand.
Der Brand der mehrere Familien ihr Heim kostete und Bewohner von rund 20 Wohnhäuser zwang ihr Haus für mehrere Stunden zu verlassen, wird nun von Vorne bis Hinten hinterfragt. 40 Stunden, waren örtliche Feuerwehrmänner beschäftigt, den Brand zu löschen. Ob und wann es ein finales Ergebnis geben wird, ist unklar.
Bild Quelle: Pixabay – Symbolfoto